Shopping

Ich hatte ja schon befuerchtet, das mit mir irgendetwas nicht stimmt. Da bin ich schon mehrer Tage in Tokio aber das mit dem Shoppen will nich so richtig klappen. Aber endlich habe ich alles richtig gemacht und war shoppen bis zum Umfallen. Angefangen hat alles ganz harmlos. Bei Yodibashi Camera, in Akihabara hab ich mich einfach nur mal so umgeshen.

Und schon als ich das riessige Kaufhaus betratt trieb mir die ersten Auslagen Traenen in die Augen. Kein Witz ich habe echt fast geweint. Nichts gegen unseren weltgroessten Mediamarkt am Alex, aber gegen die Laeden hier ist dieser einfach nur suess. Die meinen das mit dem Shoppen hier wirklich ernst und da will ich natuerlich in nichts nachstehen. Vorbei an ewig langen Regalen in denen das Neuste vom Neusten um die Gunst des verwoehnten japanischen Kunden buhlt gelange ich in den 4 Stock. Alles voll mit digitalen Kameras und Uhren. Eine ganze Etage. Nach etwas hin und her entscheide ich mir eine neuen Kamera zuzulegen. Lande schliesslich bei dem neusten Model von Canon mit 12.1 Megapixeln und freue mir ein Loch in den Bauch, das der Verkaeufer auf meinen Plumpen Trick mit „Bei Amazon Japan kosten die Dinger aber 5000 yen weniger“ hereinfaellt und mir augenblicklich den selben Preis anbietet. Ich wittere meine Chance und bekomme letztendlich noch ne Tasche gratis die englische Bedinungsanleitung und eine 2GB SDKarte dazu. Ein spaeterer Preisvergleich ergibt eine Ersparniss von ueber 120 euro gegenueber dem deutschen Preis. Ich freu mich und kauf mir auch gleich ein Unterwassergehaeuse dazu. In der Haushaltswarenabteilung werde ich sogleich fuendig und wenig spaeter lasse ich mich von einem all-in-all Massagestuhl durchkneten. Und dann sehe ich Sie, japanische Toiletten.

 

Wiegen ca. 5 Kg, d.h. per Post nach Deutschland eigentlich kein Problem und bezahlbar. Als ich schon zuschalgen will deutet der immer freundliche und sich stets fuer alles entschuldigende Verkaufer auf ein Schild nach dem der Export von Toiletten und Massagestuehlen verboten ist. Verschwoerung! Da hat doch jemand seine Finger im Spiel Yell

Ich verlasse trotz dieser Nierlage, froh ueber die neue Kamera, den Laden und von da an geht es drunter und drueber. Der letze Laden ist dann der absolute Shoppinghoehepunkt. Auf 8 Stockwerken Japanischer Kitsch und Ramsch vom feinsten. Ich bin nicht mehr zu halten und nach vier Stunden werde ich gebeten den Laden zu verlassen da sie jetzt zu machen. Ich kaufe noch schnell was und bin raus. An jeder Seite zwei volle Einkaufstueten voll mit dem geilsten Ramsch. 

(meine Ausbeute!) 

Gleuckshormone durchstroemen meinen Koerper und frohen Mutes goennen ich mir zum Abschluss noch ein schoenes Kobesteak zum selber grillen.

 

That made my Day. 

 

 

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5 Responses

  1. Rue sagt:

    Gibt’s auch ein 12,1 Megapixel-Photo deiner Ausbeute? So erkennt man ja gar nicht was das alles für ein Trash ist.

    Japanisches Lebensmotto?
    http://www.flickr.com/photos/mindhaq/614561158/

  2. Katharina sagt:

    Oh man, jetzt weiß ich auch, warum die Japaner so verrückt sind. Die Toiletten sind schuld. Deshalb ist der Export sicher auch verboten 😉 Bei Dir scheint es auch Wirkung zu zeigen. Monstershopping! Zum Glück fliegst Du da bald wieder weg. Hast Du auch was schönes für Albrecht und mich dabei? 😉 Allerliebste Grüße aus dem offensichtlich langweiligen Berlin. Obwohl: nen Schlüpperautomaten haben wir auch.

  3. Chaos sagt:

    das mit der geringen Aufloesung ist Absicht. Sonst seht ihr ja gleich was fuer nette Mitbringsel ich im Gepaeck habe und das soll ja ne ueberraschung werden. :)

  4. Dirk sagt:

    Tja alter, da es seit ein paar Jahren abzusehen war das Du irgendwann so ne beknackte KAcke machst mische ich seit geraumer Zeit in der JApanischen Politik mit und habe das mit dem Toilettenexportverbot und den Schlüpperautomaten auch erfolgreich durchgesetzt. Wart mal ab was auf deiner Reise noch so alles „auf einmal“ nicht klappt, harr harr.

  5. Chaos sagt:

    Ich habs gewusst. Du Sau! Warte bis ich wieder zuhause bin.

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