Poor Knights Islands

Als Cousteau in den 70er Jahren die Poor Knights Islands besuchte, erhobe er diese sozusagen in den Adelsstand der Tauchplaetze und bezeichnete den Tauchspot als einen der 10 schoensten weltweit. Nicht weiter verwunderlich, dass ich mir das nicht entgehen lassen wollte. Gleich nach meiner Ankunft melde ich mich fuer den naechsten Tag an und uebernachte auf dem Parkplatz der Tauchbasis. Um 08:00 Uhr in der Frueh legt das Boot ab und da will ich ja mit und sollte einigermassen puenktlich auf der Matte stehen.

Die Fahrt hinaus zu den Poor Knights dauert von Tutukaka aus etwas eine Stunde. Die Inseln bestehen weitgehend aus zerkluefteten steilen Felswaenden die direkt ins Meer ragen. Das Wasser hat etwa 19-21 Grad, was durchaus recht kuehl ist. (Ich gebe es zu ich bin da etwas verwoehnt)

Nach einer kurzen Einweisung kann es auch schon losgehen. Das Wasser haelt was es verrspricht und ist kalt aber extrem klar. Die Sichtweite betraegt ungefaehr 30-35m. Und ich muss sagen so etwas hab ich noch nicht geshen. Um mich herum ist alles voller Kelb der sanft im Rhythmus der Wellen hin und her schwingt.

Dazwischen verstecken sich allerlei Fische, die zwar nicht durch ihre Farbenpracht beeindrucken, aber dafuer scheinen sie keinerlei Scheu vor Menschen in Tauchanzuegen zu haben.

Neugierig wird man von den hiessigen Riffbewohnern inspiziert. Die Zusammensetzung des marinen Lebens hier ist einzigartig weltweit. Ich dachte frueher immer, niemals tauche ich durch den Kelb. Da versteckt sich doch hinter jedem Blatt ein garstige Kreatur. Und ich muss zugeben, es ist wunderschoen durch die Blaetter zu tauchen, auf der Suche nach Moraenen und Stachelrochen. Und man braucht auch gar nicht lange suchen. Zwischen dem Kelb und unter Steinen verstecken sich unzaehlige Moraenen.

(eher selten sieht man bei Tage eine Moraene frei im Wasser schwimmen)

(sind sie nicht ein schoenes Paar die Zwei)

Und auch der erste Stachelrochen taucht bald unter mir auf und gleitet seelenruhig an mir vorueber.

(Mal ganz ehrlich lieber Steve Irwin, mit sowas spielt man aber auch nicht)

 

Der zweite Tauchgang gleicht dem ersten, bis auf viel mehr Stachelrochen und Steine. Ein kleines Stueck sandigen Bodens bildet zusammen mit dem Kelb eine Art Kanal durch den hier bei Zeiten die grossen Fische schwimmen, aber ausser Stachelrochen habe ich nichts entdecken koennen.

Zurueck auf dem Boot geht es dann langsam zurueck in Richtung Hafen, nicht ohne vorher noch durch das Felsentor durchzufahren. Es gibt einige Stellen in Neuseeland da bezahlt man fuer eine solche Durchfahrt viel Geld.

Ich muss zwar nicht gleich am naechsten Tag nochmal hier tauchen, dafuer ist es auch im Moment auch zu kalt. Aber ich bin total happy und hatte einen sehr schoenen entspannten Tag. Es lohnt sich mal einen Blick unterhalb des Meeresspiegels bei den Poor Knights zu werfen.

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4 Responses

  1. Feedbackboy sagt:

    Yo Philipp…
    das sieht alles prima aus…jedenfalls von hier…
    und noch viel viel mehr wenn ich aus dem Fenster sehe…knickknack..da ist die Sichtweite definitiv unter 35 m.
    Geh einfach soviel tauchen wie möglich…u know why.

  2. Maohl sagt:

    Welche Mission erfüllst Du denn eigentlich auf den 3 Fotos im Album „ChooseMyMission“, wo Du irgendwelche offenbar ekelhaften kleinen Dinge (Kükenfüßchen oder sowas) runterwürgst un dann mit Bier nachspülst? Hab keinen derartigen Auftrag auf der (im übrigen höchst amüsanten) Seite gefunden.

    maohl

  3. Chaos sagt:

    @Maohl
    naja wenn sonst keine missionen da sind und mir langweilig ist dann such ich mir auch geren mal selber ne mission. aber dazu bald mehr :)

  4. Maohl sagt:

    Na dann freu Dich auf Indonesien. Hab mal recherchiert was da auf den Märkten so alles feil geboten wird (freu). Ich bring Dich schon auch noch zum Kotzen, wenn auch nicht unbedingt unter zu Hilfe nahme zweier Würfel!

    maohl

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